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CREMULEC

Creative Mutual Learning of Communication

Domov E CREMULEC E Workshop in Graz
Workshop in Graz

20. und 21. Jänner 2026

Im Jänner haben wir
das erste Training im Rahmen des CREMULEC-Projekts gemacht.

Zwei Tage lang haben wir gelernt,
wie wir ohne Worte kommunizieren können.

Wir haben dabei Folgendes genutzt:

  • Musik,
  • Farben und
  • Bilder.

Musikworkshop

Der Musikworkshop wurde von einem Musiktherapeuten geleitet.
Ein Musiktherapeut ist jemand,
der Menschen durch Musik hilft.

Zuerst haben wir uns beruhigt und
auf die Geräusche um uns herum gehört.

Als wir uns ruhig fühlten,
hat sich jeder ein Instrument ausgesucht und
damit einen Ton erzeugt.
Durch den Klang haben wir gezeigt, wie wir uns fühlten.

Wir haben zusammengearbeitet.
Wir haben zu zweit und gemeinsam als Gruppe gearbeitet.

In Zweiergruppen haben wir gelernt:

  • anderen zuzuhören
  • mit Klängen zu antworten
  • Gefühle wie Freude, Wut oder Angst zu erkennen.

Wir haben verschiedene Instrumente benutzt:

  • Trommeln
  • Rasseln
  • Glöckchen.

Wir hatten genug Zeit,
damit alle zeigen konnten,
wie sie sich fühlten.

Wir haben gelernt:

  • dass wir mit Musik zeigen können, wie wir uns fühlen,
  • dass wir einander zuhören müssen.

Es war schön.
Die Musik hat uns verbunden.

LIFE TOOL Ausstellung

Nach dem Musikworkshop haben wir uns die Life Tool Ausstellung angeschaut.

Dort haben wir Kommunikationshilfen gesehen.
Die werden von Menschen benutzt, die Probleme beim Sprechen haben oder gar nicht sprechen können.

Wir haben gelernt:

  • dass es viele Möglichkeiten gibt, zu kommunizieren,
  • dass wir auch ohne Worte kommunizieren können.

Kunstworkshop

Im Kunstworkshop haben wir gezeichnet und gemalt.

Es gab keine richtigen oder falschen Zeichnungen.
Alle konnten zeichnen, was sie wollten.
Alles war sehr entspannt.

Wir haben benutzt:

  • Filzstifte,
  • Buntstifte,
  • Wasserfarben,
  • Acrylfarben.

Zuerst haben wir einfach gezeichnet.
Wir haben gezeichnet, was wir wollten.
Wir haben uns gefragt, wie wir uns beim Zeichnen gefühlt haben.

Wir haben die Zeichnungen an die Wand gehängt.
Wir haben sie uns gemeinsam angeschaut.
Wir haben darüber geredet, was wir beim Zeichnen gefühlt haben.

Später haben wir ein gemeinsames Kunstwerk gemacht.
Jede Person hat ihren eigenen Teil gezeichnet, und so entstand ein gemeinsames Kunstwerk.

Am Ende haben wir uns im Kreis hingesetzt.
Gemeinsam haben wir uns angesehen,
was wir gezeichnet hatten.

Wir haben gelernt:

  • dass wir unsere Gefühle mit Farben zeigen können,
  • dass Zeichnen uns helfen kann, andere Menschen zu verstehen.

Es war schön.
Wir haben uns in der Gruppe wohlgefühlt.
Wir waren zusammen.

Gemeinsame Erfahrung

Das Training in Graz war wirklich etwas Besonderes.
Durch Musik, Zeichnen und gemeinsames Gestalten
haben wir voneinander gelernt.

Das war der erste Schritt des CREMULEC-Projekts.
Wir werden das ganze Jahr über weiter lernen und gestalten.

Kommentare der Teilnehmenden

Teilnehmerin Tjaša:

Wir hatten zwei Tage lang Workshops. Kreativ- und Musikworkshops. Ich fand es super. Es war echt schön. Ich habe durch den Kontakt mit anderen Leuten viel gelernt. Wir haben Instrumente gespielt. Wir hatten eine gute Zeit bei dem Training in Graz. Wir haben andere Menschen getroffen und von ihren Erfahrungen im CREMULEC-Projekt erfahren.

Teilnehmerin Nevenka:

In Österreich war es echt interessant. Wir hatten Workshops. Ich habe Antworten bekommen und viele neue Sachen gelernt. Wir hatten eine gute Zeit.

Teilnehmerin Ines:

Ich habe mich bei den Workshops wohlgefühlt, obwohl ich es gewohnt bin, in kleineren Gruppen zu arbeiten. Am meisten sind mir der Musik- und Kunstworkshop und die tolle Energie unter uns allen in Erinnerung geblieben. 🙂
Ich habe vor allem gelernt, dass ich auch in größeren Gruppen mitmachen kann, die wie RISA Neuroinklusivität verstehen. 🙂 Vieles von dem erworbenen Wissen setze ich bereits in unseren Freiwilligen-Workshops beim Verein Plus5 ein. Ich möchte Mitglieder mit unterschiedlichen Behinderungen ermutigen, ihren Teil zu den Workshops beizutragen (z. B. durch ein Spiel, die Vorstellung ihres Hauptinteresses oder einer Herausforderung).

Teilnehmerin Mateja:

Ich war bei den Workshops in Graz dabei, sowohl als Freiwillige bei Zavod Risa als auch als Mutter einer Tochter mit Autismus. Die ganze Veranstaltung hat mich echt beeindruckt. Obwohl wir eine internationale Gruppe waren, haben uns Musik und visueller Ausdruck ein universelles Werkzeug für nonverbale Kommunikation geboten, das sowohl effektiv als auch unterhaltsam war.
Wir haben auch das LIFEtool-Zentrum besucht, das Beratung zu elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten anbietet. Wir haben die neueste Technologie gesehen, die die Steuerung eines Computers nur mit den Augen ermöglicht. Neben dem interessanten Programm werde ich mich besonders an die Atmosphäre der Freundlichkeit, Verbundenheit und Freundschaft erinnern, die beide Tage geprägt hat. Was ich während der Workshops gesehen und ausprobiert habe, wird mir in meiner täglichen Kommunikation mit meiner Tochter nützlich sein. Sie reagiert oft schlecht auf auditive Kommunikation, daher nutzen wir seit Jahren nonverbale Kommunikation, hauptsächlich durch Bilder und Gesten, die wir nun weiterentwickeln können. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die wunderbare Gesellschaft und an die Organisatorinnen dafür, dass die Workshops und der Studienbesuch reibungslos verliefen, die Reise komfortabel war und unser Aufenthalt in Graz angenehm war.

Teilnehmerin Katja:

Meine Erfahrung in Graz hat mich positiv überrascht. Ich habe tolle Leute getroffen und an interessanten Musik- und Kunstworkshops teilgenommen, in denen es darum ging, wie man ohne Worte kommunizieren kann. Zuerst kam mir das unmöglich vor, aber es funktioniert. Ich habe gelernt, dass man in einer Gruppe eine Art Geschichte erfinden kann, die mit einer Person beginnt und dann auf ein großes Blatt Papier gezeichnet oder gemalt wird. Als ich alles als Ganzes betrachtete, wurde mir klar, wie wichtig Kommunikation wirklich ist, und ich bin froh, dass ich dabei sein konnte.

Teilnehmerin Brina:

Die Workshops in Graz waren echt interessant, bunt und gleichzeitig komplex, mit einer tiefen Wirkung. Wir konnten herausfinden, wie man Gefühle, Gedanken und Beziehungen ohne Worte ausdrücken kann, nur mit Klängen, Rhythmus, Bewegung und visuellen Kreationen. Dieser Ansatz hat uns dazu gebracht, mehr auf nonverbale Signale und Körpersprache zu achten. Musik ist eine universelle Sprache, genau wie Kunst. Beide Dimensionen, Klang und Bild, gehen über Worte hinaus und ermöglichen echte Kommunikation, auch wenn wir die Sprache der anderen Person nicht kennen oder wenn es andere Einschränkungen beim verbalen Ausdruck gibt.

Teilnehmerin Bojana:

Die Erfahrung des gesamten Trainings in Österreich war sehr wertvoll. Am besten hat mir gefallen, dass wir durch Musik und Zeichnen praktisch gelernt haben, unsere Gefühle auszudrücken und die Gefühle anderer durch Klänge, Zeichnungen und Farben zu erkennen.

Alle Teilnehmenden hatten die Möglichkeit zu lernen, wie Musik und visuelle Kreativität uns verbinden, uns helfen können, einander kennenzulernen und auch ohne Worte zu kommunizieren.

Vielen Dank für die sehr nützlichen Inhalte und die wunderbare Energie der gesamten Gruppe.

Teilnehmerin Hana:

Ich hatte eine super Zeit bei den Workshops – die Atmosphäre war echt gemütlich und anregend, und die Aktivitäten waren genau richtig. Am meisten beeindruckt haben mich das LiFEtool-Zentrum und das Kommunikationsgerät mit Eye-Tracking-Technologie. Ohne Geduld geht das nicht, und das hat meinen Respekt für alle, die es benutzen, noch mehr gesteigert. Mir ist klar geworden, dass wir unzählige Möglichkeiten zur Kommunikation haben, ich habe über den Tellerrand hinausgeschaut und werde die erworbenen Fähigkeiten bei der ersten Gelegenheit anwenden.

Das Projekt wird von der Europäischen Union co-finanziert.

 

 

 

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